Prozess

Auftraggeber

Die Themen können von der Verwaltung des Kantons/der Stadt kommen oder als Inputs von den Bürgerinnen und Bürgern. Die Themen können viele Bereiche, wie Umweltschutz, Landwirtschaftspolitik, Energieversorgung, Gleichberechtigung, Verkehr usw. betreffen. Zu den Themen gehören auch immer eine genaue verständliche Beschreibung des Problems und allenfalls zugehörige Fragen. Themen aus der Bevölkerung werden vorgänig bewertet und fliessen erst dann in den Prozess.


Teilnehmede

Um eine repräsentative Auswahl der Bevölkerung an den Bürgergesprächen zu gewährleisten, werden für die Einladung ca. 2000 Adressen nach dem Zufallsprinzip mit folgenden Kriterien selektioniert.

  • Geschlecht
  • Schweizerin oder Schweizer/Ausländerin oder Ausländer
  • Alter
  • Wohnort
  • Ausbildung

Je nach Thema können auch andere Kriterien bestimmt werden. Aus den Anmeldungen werden wieder 50 - 100 Teilnehmende mit Losverfahren bestimmt, welche dann an den Bürgergesprächen teilnehmen werden.


Prozess

Der ganze Prozess beginnt mit einem ein- oder zweitägigen Workshop. Dabei geht es zuerst um eine fundierte Information der Teilnehmenden und ein Beleuchten der Fragen. Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Interessensgruppen stehen für Vorträge und Fragen zur Verfügung.  Für den partizipativen Prozess werden Untergruppen gebildet.

Nach dem ersten Workshop wird das gewählte Thema, die Fragen und die Problembeschreibung und die notwendigen Informationen online gestellt, damit sich die Bevölkerung ebenfalls dazu äussern und Ideen einbringen kann.

Diese Lösungsvorschläge aus der Online Umfrage fliessen dann als zusätzliche Information in die weiteren Bürgergespräche ein, wo sie mit den Ideen der Teilnehmenden in einem partizipativen Prozess weiterentwickelt und zu einem finalen Vorschlag verdichtet werden.

Die Resultate werden mit der Regierung besprochen und fliessen in den politischen Prozess ein. Ideen können von der Regierung oder dem Parlament abgelehnt werden. Dies müsste aber genau begründet werden. Es soll verhindert werden, dass Lösungsansätze in der Schublade verschwinden.

Zusammenfassung:

1. Themenauswahl
2. Definition Problem und Fragestellungen
3. Erster Teil Bürgergespräche
4. Dialog und Lösungsvorschläge online
5. Zweiter Teil Bürgergespräche
6. Umsetzungsprozess

Verein Demokratie im Dialog
Daniel Gut
Emmenholzweg 20
4528 Zuchwil

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